Ressort Arbeitgeber/Bildung

Dieses Ressort, das sich ausschliesslich mit Arbeitgeberbelangen beschäftigt, wird zusammen mit der Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur geführt. Vertreter aus Grossfirmen, aber auch Vertreter aus KMU, behandeln dort relevante Themen wie Arbeitsmarkt, Sozialpartnerschaft, Lehrlingsausbildung, arbeitsrechtliche Fragen, Caremanagement etc. Haben Sie diesbezüglich ein Anliegen, schreiben Sie uns eine E-Mail office@kmu-win.ch

Ausbildung
Der KMU-Verband wertet Bildung als zentrales Gut unserer Gesellschaft. Er initiiert und begleitet Projekte, welche Mitglieder und Jugendliche für die Bedeutung der Berufsausbildung sensibilisieren. Die Wichtigkeit unseres Berufsnachwuchses dokumentieren wir in unserer Lehrstellenbörse. Wir vertreten die Interessen der Mitglieder gegenüber Behörden und Fachgremien in Bildungsfragen.

Qualifiziertes Arztzeugnis
Unsere Mitglieder schätzen den Einsatz ihrer Arbeitnehmenden sehr. Trotzdem kann es vorkommen, dass jemand wegen Krankheit oder Unfall ausfällt, ohne dass das zu Problemen führt. Leider kommt es aber auch immer wieder vor, dass die Frage der Arbeitsunfähigkeit unterschiedlich beurteilt wird, sei es durch den Arbeitgeber, sei es durch den Arbeitnehmenden. Ja auch Ärzte sind sich nicht immer einig. Hier soll das qualifizierte Arztzeugnis Abhilfe schaffen. Es führt zu Transparenz und ermöglicht es dem behandelnden Arzt, klare Aussagen betreffend Arbeitsunfähigkeit zu treffen. Weitere Informationen zum qualifizierten Arztzeugnis finden Sie hier.

Familie und Beruf
Positionspapier der HAW zum Thema Vereinbarkeit Familie/Beruf: Krippensituation in der Stadt Winterthur.

Ausgangslage
Die Arbeitgeber sind generell interessiert, kinderbetreuende Personen in die Wirtschaft zu integrieren und damit Lösungen für die Schnittstelle Kinderbetreuung und Beruf zu finden.
Es ist festzustellen, dass heute eine breite Diversität zur Thematik in den Unternehmungen besteht, von Firmen mit grosszügigen Förderprogrammen bis zu keiner Relevanz. Elemente der grosszügigen Förderungsprogramme  sind firmeneigene Krippen, finanzielle Unterstützung für die Kinderbetreuung und sehr flexible Arbeitszeiten. Die weitaus grösste Anzahl der Betreuungslösungen sind aber private und privatwirtschaftliche Lösungen (familienintern, externe Betreuungspersonen, Eigenfinanzierung der Krippenbetreuung). Diese privatwirtschaftlichen Lösungen werden auch durch das Angebot des durch die Handelskammer mitinitiierten Familienservices (Vermittlungsservice für Betreuungslösungen) gefördert.

Privatwirtschaftliche und private Lösungen durch staatliche Regulierungen gefährdet
Es ist erfreulich festzustellen, dass hauptsächlich privatwirtschaftliche und private Lösungen für die Kinderbetreuung gefunden werden. Diese privaten Initiativen dürfen durch staatliche Regulierungen nicht behindert oder gar verunmöglicht werden. Leider ist festzustellen, dass durch staatliche Regulierungen wie zu hohe Ausbildungsanforderungen für Betreuungspersonen  oder gar Ausbildungsanforderungen an Betreuungspersonen aus dem Familienkreis das Angebot verteuert und eingeschränkt wird sowie private Lösungen verunmöglicht werden könnten.

Effizienter Mitteleinsatz der staatlichen und städtischen Initiativen im Fokus
Die Förderung und finanzielle Unterstützung der familienexternen Familienbetreuung durch die Stadt Winterthur ist über die letzten 15 Jahre stark gewachsen. Heute beträgt die Unterstützung 12 Mio. CHF und damit über 1% des städtischen Budgets. Seitens der Handelskammer wird das heutige Ausmass der Unterstützung als gute aber klar genügende Ergänzung empfunden und der Fokus sollte zukünftig nicht auf der Angebotserweiterung, sondern auf dem effizienteren Einsatz der Mittel liegen.